digilogs

Intro

Im Begriff „digilog“ soll der Widerspruch zwischen der analogen Welt (analogos = proportional, verhältnismäßig, stufenlos) und der digitalen Welt (digitus = der Finger, vermutlich vom Zählen mit den Fingern in früheren Zeiten , schrittweise, ziffernmäßig) aufgehoben werden.


Somit stellt in unserer Studie ein „digilog“ einen idealisierten Lösungsansatz dar, der den wichtigsten Grundkonflikt einer Mensch-(digitale)Maschine-Schnittstelle beschreibt.

Denn bei allen Bemühungen, die Usability von Soft- und Hardware zu verbessern, stehen sich ein analog geprägtes Wesen (der Mensch) und ein digital, technischer Artefakt (die vom Menschen geschaffene Maschine) gegenüber.

Die Verschmelzung oder die Auflösung dieses Grundkonfliktes ist ein „digilog“-Produkt.


In einem Studentenprojekt werden, ähnlich einem Laborversuch, an Hand von ganz konkreten Entwürfen die Grenzen aufgezeigt, die uns nicht nur in der vernetzten Arbeitswelt, sondern auch in unserem privaten Umfeld durch eine Vielzahl von Konsumprodukten eine intuitive Bedienung verweigern oder gewähren.


In mehreren Fällen kann man allein durch das Vermeiden eines Displays und der damit verbundenen Möglichkeit, in beliebig komplex strukturierten Menüs zu denken, einen wesentlichen Sprung in Richtung Bedienerfreundlichkeit machen. Auch die Überlegungen, sich auf das Wesentliche einer Funktionalität zu konzentrieren, bringen massive Erleichterungen in der Verständlichkeit der Geräte mit sich. Das Projekt ist auf längere Frist angelegt und beginnt mit diesen ersten Studien.

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